Süße Träume

Wie man sich bettet, so liegt man. Gerade beim Schlafen ist dies äußerst wichtig. Um den Schlaf so angenehm wie möglich zu machen, gibt es viele Tricks und einige grundlegende Aspekte, die man beachten sollte. Zu diesen Grundlagen gehört auch die Unterlage, auf der Sie schlafen – sprich die Matratze. Hierbei kann es auch hilfreich sein, sich die Erfahrungen von anderen anzuhören oder sich im Internet zu informieren. Neben der Matratze kann auch Bettdecke, Kopfkissen, Bettwäsche und natürlich das Schlafzimmer selbst einen Einfluss auf Ihre Schlafqualität haben. Rücken und Geist werden es Ihnen danken, wenn Sie auf all diese Aspekte achten.

 

Träume sind Schäume

Wir verschlafen etwa ein Drittel unseres Lebens im wortwörtlichen Sinne. Aber untätig sind wir dabei nicht, vielmehr ist es lebensnotwendig für uns. Es wird zu 6 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht geraten, damit unser Körper sich erholen kann. Während wir schlafen, verarbeitet unser Gehirn in den Träumen die Erlebnisse und Erfahrungen, die wir am Tag gemacht haben. Gleichzeitig reparieren sich die Zellen unserer Organe, sodass wir am nächsten Tag ausgeruht und konzentriert sind. Oder es zumindest sein sollten, denn unser Körper reagiert schnell empfindlich auf Schlafprobleme. Nicht nur in der Esoterik werden die Bilder aus Träumen gedeutet. Auch in der Psychologie findet dies Beachtung, da wahrscheinlich das Unterbewusstsein dafür verantwortlich ist.

 

Liegen Sie bequem?

Für eine angenehme Nachtruhe, bei der Sie hoffentlich nur Schönes träumen, haben Sie die Wahl zwischen einer Vielzahl an unterschiedlichen Matratzen. Insbesondere das Material, aus dem die Matratze gefertigt ist, weist verschiedene Qualitäten auf. Bei der Entscheidung sollten Gewicht, mögliche Rückenprobleme oder Allergien sowie persönliche Vorlieben einbezogen werden. Lassen Sie sich auch gerne ausführlich beraten und bitten Sie unbedingt um einen Zeitraum für ein Probeliegen. Viele Unternehmen bieten die Möglichkeit an, dass Sie etwa zwei Wochen lang zuhause auf der Matratze schlafen. Einige Personen merken bereits nach einer Nacht, dass die Matratze zu hart oder zu weich ist, während der Rücken von anderen sich erst nach mehreren Nächten meldet. Bedenken Sie auch die Einstellung des Lattenrostes.

                                      

Wie auf Wolken

Neben der Matratze sind auch die anderen Elemente Ihres Bettes relevant. So stehen Kopfkissen beispielsweise in verschiedenen Größen und Füllmaterialien zur Auswahl. Dazu gehören auch orthopädische Kissen die sich mit Memory Foam an Sie anpassen und den Nacken entlasten. Bedenken Sie bei der Bettdecke die Jahreszeit. Häufig lohnt es sich, mehrere Decken in verschiedenen Dicken zu haben, sodass Sie je nach Saison und Temperatur wechseln und kombinieren können. Auch die Bettwäsche kann Einfluss auf Ihren Schlaf nehmen. Beispielsweise wärmt Biber-Bettwäsche im Winter wunderbar, aber im Sommer hilft eine leichte Linon-Bettwäsche gegen eine verschwitzte Nacht. Wenn Sie eine Allergie gegen Hausstaubmilben haben, sollten Sie für einen erholsamen Schlaf in spezielle Wäsche für Allergiker investieren. Zudem können einige Tipps gegen die kleinen unfreiwilligen Mitbewohner helfen.

 

Gute Nacht!

Um gegen Schlafprobleme anzukämpfen, wird zu einer guten Schlafhygiene geraten. Damit ist nicht gemeint, dass Sie die Bettwäsche täglich wechseln. Vielmehr wird dazu geraten, zu gleichbleibenden Uhrzeiten ins Bett zu gehen, auch wenn Sie am nächsten Tag ausschlafen könnten. Ebenso sollten Sie auf Alkohol und blaues Licht von Elektrogeräten verzichten, da beides den Körper in einen wachen Zustand versetzt. Vielen hilft es auch, sich eine Routine zu erarbeiten, die auf das Einschlafen vorbereitet. So können Sie beispielsweise mit einem beruhigenden Tee ein gutes Buch lesen, sich dann der Haut- und Zahnpflege widmen und dann in einem ruhigen, durchlüfteten und abgedunkelten Schlafzimmer zu Bett zu gehen. Auch Meditationsübungen können beim Einschlafen helfen. Vergessen Sie dabei aber nicht, auf Ihre innere biologische Uhr zu hören: Wenn Sie eine Nachteule sind, nützt es Ihnen nichts, sich um 22 Uhr zum Einschlafen zwingen zu wollen. Dies ist sogar eher kontraproduktiv. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen guttut. Wir wünschen Ihnen eine erholsame Nachtruhe!